Ergebnisse der letzten Höhenmessung vom Oktober 2020 liegen vor
Die letzte Höhenmessung umfasst den Zeitraum von April bis Oktober 2020. Die neue He-bungsfigur auf Basis der Messungen vom Oktober zeigt bis auf eine kleine Einschnürung keine nennenswerten Veränderungen gegenüber der Grafik vom April. Die maximal gemes-sene Zunahme liegt bei 1,3 mm/Monat. Nach wie vor lässt sich eine geringe aber gerichtete Abnahme der Hebungsgeschwindigkeit feststellen. Da die Messwerte vom sogenannten Messwerterauschen überlagert werden, sollen zukünftig nur noch jährliche Messungen je-weils im April durchgeführt und Jahreswerte angegeben werden.
Die Lageverschiebung in Richtung Nord-Westen schreitet langsam weiter voran und er-reicht im Bereich Meiergasse/Rathausgasse 47 cm, während die süd-östliche Verschie-bung nur noch schwach bzw. unverändert ist.

Untersuchung der Winkelverdrehung durch das LGRB
Eine Untersuchung des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) hat sich mit der schadenverursachenden Winkelverdrehung der Gebäudebasis als Resultat aus den Lage- und Höhenveränderungen durch den unterirdischen Quellprozess befasst. Durch die ungleichmäßige Bodenbewegung ergibt sich das Bild einer Verkantungssetzung, die ab ei-nem gewissen Winkelgrad schadenrelevant wird. Eine Visualisierung der Verkippungen in Grad auf Basis der absoluten Höhenänderung zwischen ausgewählten Messpunkten zeigt die stärksten Verdrehungen längs der Hauptrisslinie, entlang derer auch die stärksten Ge-bäudeschäden entstanden sind. Daneben gibt es einen zweiten Bereich mit starken Ver-kippungen in der nördlichen Peripherie der Altstadt. Aktuell ist die Zunahme der aus dem Quellhebungsprozess resultierenden Winkelverdrehung nur noch sehr gering. Da der Ein-fluss der bisherigen Hebungen und Lageverschiebungen aber weiter besteht, hält die starke Beanspruchung der Gebäude an.

Pumpbetrieb läuft weiterhin ruhig, Grundwassermonitoring unauffällig
Der Pumpbetrieb läuft nach wie vor weitgehend störungsfrei. Der Absenkungsbetrieb wurde im Berichtszeitraum konstant gehalten. Lediglich die Betriebsunterbrechungen wegen Pum-pentauschs verursachen kurzfristig abweichende Werte. Die Entnahmerate summiert sich über alle drei Brunnen auf ca. 2,72 l/s und hat sich damit gegenüber dem vorherigen Be-trachtungszeitraum – vermutlich wegen der getauschten Pumpe – minimal erhöht.
Die Brunnenrevision mit Pumpenoptimierung wird im Januar 2021 durchgeführt.

Das Büro für Baukonstruktionen (BfB) berichtet über weniger neue Schäden an den Gebäuden in der historischen Altstadt
Die Statiker des Büros für Baukonstruktionen aus Karlsruhe informieren, dass insgesamt weniger neue Schäden an den Gebäuden der historischen Altstadt aufgetreten sind, und dass das BfB in den letzten Monaten weniger Begehungen durchgeführt hat. Kritische Ge-bäude blieben aber stets im Blick.

Erdgasnetz ohne Beanstandungen
Die regelmäßigen Kontrollen des öffentlichen Erdgasnetzes erfolgen planmäßig und blie-ben ohne Beanstandung.



 


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