Aus der Presseerklärung des Regierungspräsidium Freiburg

.„Mit der Eröffnung des ersten Bauabschnitts der Ortsumfahrung haben wir ein wichtiges Etappenziel zur Entlastung der Ortsdurchfahrt von Staufen erreicht“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Über den Zeitpunkt des Baubeginns des zweiten Abschnitts von der Grunerner Straße bis zur L 123 am Ortsausgang in Richtung Münstertal werde in Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr voraussichtlich Mitte kommenden Jahres entschieden. Damit sei eine verkehrliche Entlastung der Innenstadt von bis zu 80 Prozent möglich.

Geplant und gebaut wird die insgesamt 4,1 Kilometer lange Ortsumfahrung im Westen der Stadt Staufen durch das Regierungspräsidium Freiburg im Auftrag des Landes Baden-Württemberg. Die Gesamtkosten des ersten 2,7 Kilometer langen Bauabschnitts liegen bei rund 7,5 Millionen Euro. „Von dieser Investition profitieren die unmittelbaren Anlieger der bestehenden Ortsdurchfahrt. Der Verkehrslärm und die Luftschadstoffe werden deutlich abnehmen. Zudem wird mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger gewonnen. Insgesamt ist diese Verkehrsfreigabe ein wichtiger Schritt hin zu mehr Lebensqualität in ganz Staufen“, betont Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL.

Wie geht es weiter?

Das Umsetzungskonzept zur Ortsumfahrung Staufen beruht auf einem gerichtlichen Vergleich aus dem Jahr 2015, den das Land Baden-Württemberg zur Beilegung von Rechtsstreitigkeiten aus dem Planfeststellungsverfahren geschlossen hatte. Darin wurde vereinbart, dass nach Freigabe des ersten Bauabschnittes eine aktualisierte Verkehrsprognose eingeholt wird, auf deren Grundlage in Konkurrenz zu den dann insgesamt anstehenden Baumaßnahmen des Landes entschieden wird, wann der zweite Bauabschnitt umgesetzt wird.

 

Dass die Ortsumfahrung komplett gebaut wird, stehe dagegen nicht mehr in Frage, weil nur so die angestrebte Entlastungswirkung erreicht werden könne, heißt es aus dem RP. Derzeit werde die für die anstehende Prognose relevante Verkehrsmenge auf allen Landesstraßen im Stadtgebiet und auf der neuen Umfahrungsstraße erfasst. Hierzu wurden mehrere Dauerzählstellen einge­richtet, daneben sind auch temporäre Auswertungen wichtiger Knotenpunkte vorgesehen. Auf dieser Datengrundlage könne im kommenden Jahr die aktualisierte Verkehrsprognose erstellt und voraussichtlich Mitte 2021 das weitere Vorgehen festgelegt werden.

Die Freien Wähler Staufen freuen sich mit den Staufener Bürgern auf die Teilentlastung durch den 1. Bauabschnitt der Ortsumfahrung. Allerdings muß der 2. Abschnitt schnellstens gebaut werden. Nur so kann die komplette Entlastung erfolgen. Auch eine sichere Fußgänger- und Radfahrverbindung zwischen den Teilorten wird erst mit dem 2. Abschnitt ermöglicht.

Dass die Ortsumfahrung komplett gebaut wird, stehe nicht mehr in Frage. So die Aussage des Verkehrsministers beim Spatenstich zum 1. Abschnitt und nun nochmals in der Presseerklärung des RP zur Eröffnung des 1 Abschnittes.

 

Spatenstich „Große Umgehung Staufen“ erfolgt 

Wir Freien Wähler hoffen, dass diese Zusagen trotz einiger Störfeuer, unter anderem ( siehe Bericht BZ vom 20.7.2020 ) auch eingehalten wird.

 

Entwicklung der Planung zur Großen Umgehung Staufen 3 2013

 

 

 



 


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